
Den geplanten Wanderritt nach Frankreich im Oktober musste ich abblasen, weil meine Stute sich die Sehne geprellt hatte und es lange gedauert hat, bis die Verletzung ausgeheilt war. Der nächste Termin für den Ritt ist jetzt Anfang Mai oder Juni diesen Jahres. mit einem Unterschied allerdings. Für Oktober hatte ich eine Tour von ca. zwei Wochen geplant, eben ein ganz normaler Wanderritt.
Doch in diesem Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes vorgenommen! Von Mai/ Juni bis ca. Oktober 2012 möchte ich mit meiner Stute quer durch Frankreich touren. Das ist selbst für uns beide ein großes Unternehmen. Am Ende dieser Tour möchte ich mich in Frankreich niederlassen, also auswandern. Die Streckenplanung soll möglichst historisch interessanten Routen und Orten folgen, unter anderem möchte ich auf Napoleons Spuren reiten.
Die Planung für diese Tour hat schon begonnen, wie immer bin ich natürlich alleine unterwegs. Das größte Hindernis sind, wie so oft, die Finanzen. Teile der Ausrüstung muss ich neu kaufen.
Hier mal eine vorläufige Aufstellung an Dingen, die neu gekauft werden müssen:
Für das Pferd:
- Hufschuhe für hinten – ca. 180 € (Easyboot Bare) plus Ersatzteile
- Neue Lammfellschabracke – ca. 200 € (Christ)
- Neue Satteltaschen vorne und hinten – ca. 200 € (Ortlieb)
Für den Reiter:
- Neue Treckingschuhe plus enstprechende Socken und Imprägniermittel – ca. 230 € (Meindl oder Lowa)
- Neue Leggins – wenn ich sie wieder beim Aldi kriege – pro Stück etwa 8 bis 10 €, nennen sich Laufhosen und sind perfekt zum Wanderreiten!
- Outdoorweste – muss ich noch rumstöbern – ca. 120 €
- Hut – ca. 60 € (Skippis)
Orientierung: Straßenkarten von Frankreich und genügend Batterien für mein GPS Gerät.
Neuer Laptop, damit ich von unterwegs aus arbeiten kann. Den werde ich wohl so mit 800 € veranschlagen müssen, weil Photoshop und 3D Programme darauf flüssig laufen müssen.
Neue Digitalkamera, die etwas mehr als nur Schnappschüsse machen kann. Rollei oder Canon, da bin ich noch unschlüssig. Preis wohl so um die 300 €
Ihr seht, das ist kein einfaches Unterfangen. Die Übernachtungen plane ich nicht, da ich meistens abseits der üblichen Routen unterwegs bin. Wanderreitstationen kommen nicht immer in Frage, aber ich nutze sie, wenn sie auf meiner Strecke liegen. Ansonsten heißt die Devise: fragen. Als einzelner Reiter kommt man, die Erfahrung habe ich zumindest in Deutschland gemacht, fast immer irgendwo unter und sei es nur in einer Scheuen. Komfort wird bei mir nicht besonders groß geschrieben, wenn ich unterwegs bin.
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